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Historisches

Iny Lorentz - Die Kastratin

Lesezeitraum:
28.03. - 10.05.2006

Buchbesitzer:
Ich!

Buchdetails:
510 Seiten, Paperback

Kurzbeschreibung:
Die junge Giulia, Tochter des Kapellmeisters Fassi aus Salerno, hat nur einen brennenden Wunsch: Sie möchte im Chor ihres Vaters singen, denn sie hat eine wunderschöne Stimme. Doch im Italien der Renaissance ist den Frauen das Singen in der Kirche verwehrt. Ein Zufall gibt Giulia die Chance, ihren größten Traum zu verwirklichen, doch sie zahlt einen hohen Preis dafür, denn fortan muss sie als Kastrat verkleidet durch die Lande ziehen.

Textauszug:


Meine Meinung:
Das Lesen hat sich jetzt ganz schön hingezogen, aber das heißt nicht, dass mir das Buch nicht gefallen hat. Im Gegenteil, wie bisher alle Bücher von Iny Lorentz fand ich es klasse gemacht. Ich hatte nur keine Zeit zum lesen.
Der Spritzer Erotik hat auch nicht gefehlt, auch wenn er wirklich recht spärlich war... vor allem am Ende fand ich das schade, weil da absolut noch was hätte kommen können.
Trotzdem, ich bin sehr zufrieden gewesen.

Bewertung:
Vier von Fünf Punkten
29.3.06 21:06


Iny Lorentz - Die Kastellanin (Forts. der Wanderhure)

Lesezeitraum:
20.03. -27.03.2006

Buchbesitzer:
Ich!

Buchdetails:
589 Seiten, Paperback

Kurzbeschreibung:
Marie lebt zufrieden mit ihrem Ehemann Michel Adler, den sie innig liebt. Ihr Glück scheint vollkommen, als sie ein Kind erwartet. Doch dann muss Michel in den Kampf gegen die aufständischen Hussiten ziehen. Er beweist so viel Mut, dass er zum Ritter geschlagen wird - und verschwindet nach einem grausamen Gemetzel spurlos. Nachdem er für tot erklärt wird, ist Marie ganz auf sich allein gestellt und sieht sich täglich neuen Demütigungen ausgesetzt. Schließlich bleibt ihr nur ein Ausweg: Sie muss von ihrer Burg fliehen. Marie hat die Hoffnung nicht aufgegeben, dass Michel noch leben könnte, und schließt sich als Marketenderin einem neuen Heerzug an. Es beginnt das Abenteuer ihres Lebens. Wird sie den geliebten Mann jemals wieder finden?

Textauszug:


Meine Meinung:
Fesselnd und mitreißend wie schon sein Vorgänger. Ich bin total traurig, dass es schon wieder ausgelesen ist und erwarte sehnsüchtig den Nachfolger.

Bewertung:
Vier von Fünf Punkten
22.3.06 19:58


Iny Lorentz - Die Wanderhure

Lesezeitraum:
10.03. - 16.03.2006

Buchbesitzer:
Ich!

Buchdetails:
606 Seiten, Paperback

Kurzbeschreibung:
Konstanz im Jahre 1410: Als der Graf Ruppert um die Hand der schönen Bürgerstochter Marie anhält, kann ihr Vater sein Glück kaum fassen. Er ahnt nicht, dass es dem adligen Bewerber nur um das Vermögen seiner künftigen Frau geht und dass er dafür vor keinem Verbrechen zurückscheut. Marie und ihr Vater werden Opfer einer gemeinen Intrige, die das Mädchen zur Stadt hinaustreibt. Für Marie gibt es nur zwei Möglichkeiten: Selbstmord zu begehen oder ihr Leben fortan als Wanderhure zu fristen. Mit Hilfe der erfahrenen Dirne Hiltrud entscheidet sie sich für das Leben und wird bald zu einer begehrten »Hübschlerin«. Dabei verliert Marie jedoch ihr wichtigstes Ziel nicht aus den Augen: Sie will sich an denen rächen, die sie ins Elend gestürzt haben.

Textauszug:
Die Mägde ließen sich keine von Maries Bewegungen entgehen, so als müssten sie kontrollieren, ob sie sich auch gründlich säuberte.
Die Jüngere lächelte verklärt. >>Du bist schön wie ein Engel. Komm, ich helfe dir deine Haare zu waschen.<<
Als sie Maries Zopf löste, entdeckte sie die feinen weißen Narben auf ihrem Rücken und stieß erschrocken die Luft aus den Lungen.
>>Man hat dich aber arg geschlagen.<< In ihrer Stimme schwang so viel Abscheu, als hätte man eine Heilige beschmutzt.
Marie lachte hell auf, wurde aber sofort wieder ernst. >> Man hat mich an den Schandpfahl gebunden und ausgepeitscht. Wenn mich nicht ein braver Apotheker mit Salben und Tinkturen behandelt hätte, würde mein Rücken heute der Borke einer Föhre gleichen.<<

Meine Meinung:
Sehr spannend und flüssig zu lesen. Nur die hier und da politischen Geschehen des 15ten Jh. haben mich ja so gar nicht interessiert. Aber das sind zwei, drei Ausnahmen im ganzen Buch. Maries Schicksal ist sehr nahegehend geschildert und ich frage mich, wie viele Frauen damals auf ein Leben, wie sie es fünf Jahre lang führen musste angewiesen waren.

Bewertung:
Viereinhalb von Fünf Punkten
17.3.06 16:55


Die Ketzerin von Montségur - Helene L. Klöppel

Lesezeitraum:
22.08.2005 - 05.09.2005

Buchbesitz:
Stadtbibliothek

Kurzbeschreibung:
Die Inquisition zieht im 13. Jahrhundert im Namen des Papstes ihre blutige Spur durch Frankreich. In dieser grausamen Zeit begegnen sich die Katharerin Esclarmonde und der Tempelritter Bertrand. Ihre Liebe steht unter einem schlechten Stern, denn beide sind durch ein Keuschheitsgel?bde gebunden. Als Bertrand Jahre sp?ter unter Einsatz seines Lebens den legend?ren Heiligen Gral in Sicherheit bringt, trifft er Esclarmonde wieder, und sie erleben eine Liebe, die ?ber jeden Zweifel erhaben ist.

Textauszug:
Als ich mich ebenfalls erheben wollte, um die Tafel zu verlassen, hob sie abwehrend die H?nde. >>Ach Ritter, bleibt noch ein wenig, und genie?t die Unterhaltung. Ihr habt noch gar nichts Rechtes gegessen und kaum etwas getrunken!<< Und mit den Worten >>Seid gesegnet, lieber Freund. Gott gebe Euch von seinem Guten und f?hre Euch zu gutem Ende!<< reichte sie mir ihre Hand.
Nun sollte Ihr wissen, da? katharische Perfekte jede k?rperliche Ber?hrung mit Menschen anderen Geschlechtes meiden m?ssen. Mutig geworden durch diese v?llig unerwartete Geste, hielt ich ihre Hand einen Augenblick l?nger fest als ?blich. In ihren erstaunten Augen spiegelte sich das Kerzenlicht, sie hatten nun die Farbe eines warmen Tannengr?ns. Als ich ihre Hand freigab, schenkte sie mir ein winziges L?cheln und verlie? dann, mit einer kurzen Verbeugung zu ihrem Bruder hin, den Saal.

Resenzion: Ich war erst nicht so hingerissen... Das Buch liest sich zum Teil echt interessant. Was mich genervt hat waren diesen religi?sen Detailausschm?ckungen... Das interessiert mich einfach nicht und da muste ich mich qu?len weiter zu lesen. Was sich sehr sch?n lesen l?sst, ist die hinrei?ende Liebesgeschichte zwischen dem Templer Bertrand, der seine (beinah) gesamte Familie durch grausame Weise verloren hat, und der Ketzerin Esclarmonde. (Ketzer sind die Gegner der katholischen Templer gewesen).
Hat im altmodischen Sinne leider kein Happy End, aber das Ende ist trotz allem doch recht ?berraschend und un?blich.

Fazit: Lesenswert f?r Leute, die sich auch ein wenig f?r Religion begeistern k?nnen.

Bewertung: Drei von F?nf Punkten
9.9.05 18:09


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