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Leben

Leila. Ein bosnisches Mädchen. - Alexandra Cavelius

Lesezeitraum:
18.07. - 20.07.2006

Buchbesitzer:
Fernleihe - irgend ne Stadtbib in NRW

Buchdetails:
239 S., gebunden

Kurzbeschreibung:
Leila, 24, überlebt einen Alptraum: zwei Jahre Vergewaltigungslager in Bosnien. Jetzt erzählt sie ihre Geschichte. Ihr sensibler und aufwühlender Bericht ist das authentische Zeugnis eines Mädchens, das lernen muß, mit einem Leid zu leben, das Tausende Frauen in ihrer Heimat traumatisiert hat. Ein bewegendes Frauenschicksal, das von den dunklen und verdrängten Seiten des Krieges erzählt.


Textauszug:
leider nicht mehr möglich

Meine Meinung:
Sehr berührend und ich war extrem schockiert, dass so etwas noch im Heute stattfindet. Wie brutal diese Leute gegen ihre eigenen Landsmänner sind ist schrecklich. Ließ sich sehr schnell und gut lesen. Danach brauch man aber was heiteres...

Bewertung:
4 von 5 Punkten
28.7.06 07:54


Totalschaden - Que Du Luu

Lesezeitraum:
07.2006

Buchbesitzer:
Unibibliothek

Buchdetails:
238 S., gebunden

Kurzbeschreibung:
Patrick verliert mit zehn Jahren seinen Vater, weil die Mutter diesem während der Autofahrt energisch ins Lenkrad greift - sie sieht ihr Idol Albert Einstein mitten auf der Straße stehen. Der Vater stirbt, die Mutter kommt in die Psychiatrie. Patrick bricht den Kontakt zu ihr ab. Bis er Barbara kennen lernt ... Que Du Luu hat die existenziellen Ängste ihres Helden in einen witzigen Roman verpackt, der wohltuend auf jedes Psychologisieren verzichtet.


Textauszug:
leider nicht mehr möglich

Meine Meinung:
Spielt in Bielefeld, der junge Herr studiert an meinem Arbeitsplatz, der Uni Bielefeld! Super geschrieben und einfach genial anders.

Bewertung:
4 1/2 von 5 Punkten
27.7.06 16:24


Eine Frau, eine Wohnung, ein Roman - Wilhelm Genazino

Lesezeitraum:
03.07. - 04.07.2006

Buchbesitzer:
Unibibliothek

Buchdetails:
160 S., gebunden

Kurzbeschreibung:
Ein Mensch von siebzehn Jahren fliegt vom Gymnasium, das kommt vor. Für Weigand selbst ist das nicht weiter tragisch, denkt er doch sowieso immer nur ans Lesen und Schreiben. Und daran, endlich erwachsen zu werden und die drei Dinge zu haben, die es dazu braucht: eine Frau, eine Wohnung und einen eigenen, selbst geschriebenen Roman. Genau in dieser Reihenfolge. Mit Gudrun ist er so gut wie verlobt. Die beiden besitzen schon ein gemeinsames Sparkonto, ansonsten haben sie aber beschlossen, keusch ihrer wahren Vereinigung entgegenzusehen.

Die Mutter sieht die Zukunft ihres Sohnes allerdings praktischer und sucht mit ihm nach einer Lehrstelle. Er mag sich dabei so ungeschickt anstellen, wie er will, zuletzt findet sich doch eine Firma, die ihn ausbilden will. Gleichzeitig druckt das Lokalblatt zum ersten Mal einen seiner Texte. Ein Doppelleben beginnt: Tagsüber ist er Lehrling in einer Spedition, abends lotet er als Reporter das kleinbürgerliche Leben in der Provinz aus, schreibt über die Autogrammstunden deutscher Schlagersänger oder italienische Wochen im Kaufhaus mit Caterina-Valente-Musik und kommt sich sehr wichtig vor. Doch dieses Gefühl hält nicht lange an. Er, der sich der Literatur verschrieben hat, ist bereits ein zu genauer Beobachter. Unversehens geht ein Riß durch seine Existenz.


Textauszug:
Schreiben ist eine Bewegung, die uns mit dem Schmerz vertraut machen möchte, sagte Linda.
Ist es nicht umgekehrt? fragte ich; verwandelt der, der schreibt, nicht die Unübersichtlichkeit des Lebens, das heißt seinen Schmerz, in die Übersichtlichkeit des Textes?
Das ist eine Illusion, sagte Linda.
Könnten Sie es etwas genauer sagen?

Meine Meinung:
An einem Abend durchgelesen. Lies sich gut und interessant lesen, nur war mir der Hauptdarsteller der Geschichte ein wenig zu abstrakt.

Bewertung:
3 1/2 von 5 Punkten
4.7.06 09:58


Rocko Schamoni- Dorfpunks

Lesezeitraum:
07.11.- 08.11.2005

Buchbesitzer:
Ich!

Kurzbeschreibung:
Als die Punkwelle aus England Ende der trübsinnigen Siebziger auch über Schleswig-Holstein hinwegschwappte, wurde selbst das verschlafene Schmalenstedt gewaltig durchgespült. In dem drögen Ostseekaff, in dem bis dahin der Totentanz als einzig bevorzugtes Freizeitvergnügen galt, hatte die Flutwelle einen Jungen ganz besonders heftig erfasst. Bis heute surft er auf ihr weiter. Ungläubig und witzig-wehmütig blickt Kultstar Rocko Schamoni nun noch einmal zurück auf seine Jugend, sein früheres Alter Ego Roddy Dangerblood, und einen mehr als schrägen Karriereweg.

Textauszug:
Von Anfang an waren wir eine gemischte Gruppe. Es gab in etwa genauso viele Mädchen, wenn auch die meisten äußerlich doch ziemlich im Rahmen des Normalen blieben oder sich wavig gaben. Einzig Bea, Ita und Fee sprengten das weibliche Schönheitsideal komplett auf und schissen auf die Formen. Das hing auch damit zusammen, dass wir Typen uneingestandenermaßen gar nicht dazu bereit waren, die herkömmlichen Vorstellungen von weiblicher Schönheit vollständig aufzugeben. Wir waren eben doch schon sehr weit geprägt vom Idealbild... Schwarze Locken, braune schwitzende Frauenhaut unter gelben Bikini.

Meine Meinung:
Sehr stilechter und interessanter Einblick in die Punkgeneration der frühen 80er Jahre. Lässt sich superflüssig lesen, nur gelegentlich ist es mir zu abgedreht... zudem ist die wörtliche Sprache etwas nervig, wird aber glücklicherweise nur zwei, dreimal angewendet im Buch...

Bewertung: Vier von Fünf Punkten
8.11.05 13:45


Mende Nazer - Sklavin

Lesezeitraum:
22.09.- 24.09.2005

Buchbesitzer:
Stadtbibliothek

Kurzbeschreibung:
Selbst die Hunde in ihrem Heimatdorf hatten es besser, sinniert Mende angesichts der Essensreste, die die Dame des Hauses ihr vorgesetzt hat. Und das zwölfjährige Nuba-Mädchen aus den Bergen im südlichen Sudan kann sich auch nicht erinnern, in der Kindheit geschlagen worden zu sein: Kindheit, ein Idyll, das schlagartig erlischt in jener Nacht, als die arabischen Milizen in ihr Dorf einfallen: Die Hütten brennen, Männern werden die Kehlen durchgeschnitten, Frauen vergewaltigt. Zusammengepfercht auf der Ladefläche eines Lastwagens, finden sich Mende und ihre kleinen Freundinnen nach stundenlanger Fahrt im Haus eines Sklavenhändlers wieder -- Verteilerstation für die Häuser reicher Araber in Khartoum.

Textauszug:
Als ich weiter aufräumte, entdeckte ich einen kleinen Teddybären unter dem Bett, der mich an Uran erinnerte (Anm.: Das war Mendes Katze, als sie noch zu Hause lebte). Ohne nachzudenken, hob ich ihn auf und versteckte ihn unter meinem Rock. Später schmuggelte ich ihn in meinen Schuppen. Nun kuschelte ich mich jede Nacht an Uran und sprach mit ihr- eigentlich albern, weil Katzen gar nicht reden können. Doch für mich war Uran in der Lage dazu und sie wurde meine beste Freundin.

Meine Meinung:
Wahnsinn! Mende wure 1992 verschleppt und konnte erst im September 2000 flüchten! Ansonsten hätte ihr ein Leben als Sklavin bevorgestanden. Heute gibt es noch Tausende solcher Sklaven, von denen offiziell niemand etwas weiß! Zum Ende hin hat Mende sogar für den sudanesischen Botschafter in London als unbezahlte Sklavin geackert. 7 Tage in der Woche, 365 Tage im Jahr! Unglaublich!

Bewertung: Fünf von Fünf Punkten
24.9.05 14:45


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