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Christine Feher - Jeder Schritt von dir

Christine Feher - Jeder Schritt von dir - Geschichte einer Stalkerin

Lesezeitraum:
24.09.06-26.09.06

Buchbesitzer:
Stadtbibliothek Rietberg

Buchdetails:
196 S.

Kurzbeschreibung:
Alexandra hat sich in Arved verliebt. Sie glaubt fest daran, dass er ihre Gefühle erwidert. Das ist reine Einbildung, denn Arved hat schon eine Freundin, Saskia. Aber Alexandra will die Realität nicht sehen. Sie lauert Arved auf, bombardiert ihn mit SMS und Anrufen. An Saskia schreibt sie Briefe, in denen sie erfundene Zärtlichkeiten mit Arved beschreibt. Obwohl Saskia zu ihrem Freund hält, ist sie bald verunsichert. Als Alexandra auch noch behauptet, von Arved schwanger zu sein, macht Saskia mit ihm Schluss. Jetzt erst findet er die Kraft, sich gegen Alexandras Liebeswahn zu wehren.

Textauszug:
nicht mehr möglich

Meine Meinung:
Absolut fesselnd geschrieben und ich kann null nachvollziehen wie man so sehr davon überzeugt sein kann jemanden zu lieben, der nichts von einem wissen will. Wie man jemandes Leben so sehr zerstören kann... Unglaublich, aber geschieht immer wieder.
Das Ende ist ein bisschen absurd, aber naja... dafür war das Buch an sich echt super.

Bewertung:
4 von 5 Punkten
8.10.06 15:53


Hans Frankenthal - Verweigerte Rückkehr

Verweigerte Rückkehr - Erfahrungen nach dem Judenmord

Lesezeitraum:
6.10.06-7.10.06

Buchbesitzer:
Unibib. BI

Buchdetails:
187 S., Paperback

Kurzbeschreibung:
Niemand hat sich für die grauenhaften Erinnerungen des Zeitzeugen Frankenthal interessiert, weshalb er es jahrzehntelang vorgezogen hat, über seine Deportation nach Auschwitz und seine Qualen bei der Zwangsarbeit zu schweigen. Jetzt liegt endlich sein Bericht vor. Er ist nicht nur für das Schicksal der Zwangsarbeiter, sondern auch für den Umgang mit diesen nach dem Ende des Krieges eine historische Quelle von unschätzbarem Wert.

Textauszug:
Ernst und ich klammerten uns aneinander, versuchten zusammenzubleiben und liefen schnell, um uns vor den niederprasselnden Schlägen zu schützen. Als wir irgendwo, von der Menge eingekeilt, zum Stehen kamen, hatten wir unsere Eltern verloren - es gab keinen Abschied.

Meine Meinung:
Sehr berührend. Eigentlich wollte ich das Buch ungelesen wieder abgeben, aber durch Zufall begann ich zu lesen und war fasziniert und schockiert. Ich kenne die Greuel aus vielen Büchern, aber es ist immer wieder schrecklich. Neu ist mir, dass dieser Mann nach den schrecklichen Taten in seinen Heimatort zurückgekehrt und dort sein restliches Leben verbracht hat - wie viele Juden konnten nie wieder einen Fuß nach D setzen?
Heftig.

Bewertung:
4 von 5 Punkten
8.10.06 16:12


Elissa Schappell - Evie

Evie - Zehn Strophen eines Lebens

Lesezeitraum:
10.10.06-...10.06

Buchbesitzer:
Stadtbib. Melle

Buchdetails:
217 S., Hardcover, 2001, z. Zt. nur antiquarisch zu erwerben

Kurzbeschreibung:
In zehn ineinander verknüpften Geschichten erzählt dieser Roman das Leben von Evie Wakefield, vom sexuellen Erwachen des rebellischen Teenagers, ihrer inneren Entwicklung und von den drei wichtigsten Männern in ihrem Leben: von Billy, ihrem Mann, einem attraktiven Musiker, von Charlie, ihrem kleinen, ständig fordernden Sohn, und von Chas, ihrem übermächtigen Vater, der dem Krebs seit vielen Jahren immer wieder ein Schnippchen schlägt, dessen Tod jedoch unausweichlich ist. Ihre beste Freundin und Konkurrentin Mary Beth, weltgewandt und leichtfertig, verheißt Evie die Erfüllung aller Wünsche, ist Spiegel und Herausforderung, zur Bewältigung des Alltags wie für den Blick nach innen.

Textauszug:
...

Meine Meinung:
Naja... es begann gut, aber wurde schrecklich verwirrend. Plötzlich handelte das ganze über zwei Personen und Zeitsprünge passierten, wo noch gar keine Geschichte abgeschlossen war.
Ich hab nicht zu Ende gelesen, hatte keine Lust mehr.

Bewertung:
2 von 5 Punkten
12.10.06 08:13


Marlene John - Sag mir, wer ich bin

Marlene John - Sag mir, wer ich bin

Lesezeitraum:
13.10.06-16.10.06

Buchbesitzer:
Stadtbib. Melle

Buchdetails:
223 S., Hardcover

Kurzbeschreibung:
Renate Strecker ist gerade einmal fünf Jahre alt, als sie erfährt, dass sie bei ihrer Geburt im September 1945 im Krankenhaus mit einem anderen Säugling vertauscht wurde und ihre geliebte Familie gar nicht ihre wirkliche ist. Als die Behörden wider jede Vernunft den Rücktausch verfügen und sie zu ihrer leiblichen Mutter ziehen muss, ändert sich ihr Leben von einem Tag auf den anderen radikal: Ein albtraumhaftes Schicksal nimmt seinen Lauf.

Textauszug:
Welche Erlösung! Welcher Augenblick reinster Freude! Kaum habe ich den Bahnsteig unter den Füßen, gibt es kein Halten mehr. Ich reiße mich los und laufe, laufe durch die Sperre und durch die Bahnhofshalle, laufe die Industriestraße hoch, sehe die Wirtschaft von Klärchen Friese vor mir und dann unser Haus, laufe noch schneller und stürze in den Laden, atemlos vor Rennen und Glück. Es sind Kunden da, die beachte ich gar nicht, Mama und Oma Anna stehen hinter der Theke und schreien: >>Renate ist wieder da!<<, sie heben mich hoch, sie drücken mich, und gleich weiter, durchs ganze Haus, Irmgard, Marianne, Lotte begrüßen, und raus in den Garten.

Meine Meinung:
Lange hatte ich kein so gutes Buch mehr. Ich hab es sogar Zuhause gelesen, als mein Freund da war, was ich eigentlich nie tue.
Die wahre Geschichte ist so ergreifend und unglaublich! Jedes Kapitel voll mit detailgespickten Anekdoten und als die beiden Kinder getauscht werden, ein völlig anderes Leben annehmen müssen tut mir die jetzt neue Marlene unendlich leid. Ihre Mutter hasst ihr leibliches Kind und schikaniert sie wo sie kann.
Sehr fesselnd und seit langem gebe ich mal wieder die volle Punktzahl!

Bewertung:
5 von 5 Punkten
26.10.06 18:51


Asli Sevindim - Candlelight Döner

Candlelight Döner. Geschichten über meine deutsch-türkische Familie

Lesezeitraum:
17.10.06-18.10.06

Buchbesitzer:
Stadtbib. Melle

Buchdetails:
240 S., Taschenbuch

Kurzbeschreibung:
"Tante Ferya - sehr gläubig - hat sich erzählen lassen, daß Menschen, die Schweinefleisch essen, niemals eifersüchtig sind. Das ist in ihren Augen ein Makel, denn Männer, die nicht eifersüchtig werden, sind keine echten Kerle. Außerdem ist ihr zu Ohren gekommen, daß Menschen, die Schweinefleisch essen, anders riechen. Als ich ihr Stefan vorstelle, versucht sie sofort herauszufinden, ob das zutrifft"
Mit viel Humor und Selbstironie erzählt Asli Sevindim von deutsch-türkischen Befindlichkeiten, von Liebe alla turca - und wie es ist, wenn ihr deutscher Freund die ultimative Schwiegersohnprüfung mit ihrem Vater bestehen muß, den alle nur "Ali, den Barbaren" nennen...

Textauszug:
Ich konnte meine Mutter sehr gut verstehen, denn wenn etwas für meinen Vater überhaupt nicht ging, dann, dass sich jemand für eine seiner Töchter interessierte. Noch schlimmer war eigentlich nur, wenn besagte Person nicht mal Manns genug war, die jeweilige Tochter selbst anzusprechen

Meine Meinung:
Sehr genial, absolut genial... die Leute im Zug werden sich immer noch fragen, wieso ich so dümmlich vor mich hingegrinst habe... *hihi*Das Buch strotzt vor kleinen und großen Sticheleien, egal ob nun die "Kartoffeln" oder das eigene Volk betreffend. Am genialsten war die Stelle, als die der deutsche Freund den türkischen Eltern vorgestellt werden soll, nachdem diese ein halbes Jahr nicht mehr mit ihr geredet haben wegen ihm... Zum brüllen komisch...

Bewertung:
4 von 5 Punkten
26.10.06 22:08


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