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Sinn und Zweck

Ich wei? jetz endlich wozu ich diesen Blog verwende *freu*

Dieser Blog wird mein Lesetagbuch mit Rezensionen!
9.9.05 17:58


Und im Fenster der Himmel - Johanna Reiss


Lesezeitraum:
vom 08.09.2005 - 09.09.2005

Buchbesitzer:
Unibibliothek

Kurzbeschreibung:
Annie, die Tochter eines holl?ndisch-j?dischen Viehh?ndlers, ist bei Kriegsausbruch neun Jahre alt. Nach der Besetzung Hollands verstecken hilfreiche Bauern Annie und ihre ?ltere Schwester in einer schmalen Kammer. In deren Enge sehnen sich die Schwestern nach frischer Luft und Bewegung und f?rchten sich vor dem Entdecktwerden.

Textauszug:
>>Nein.<< Sie zog mich auf die Beine und zwickte mich. >>Du musst wach bleiben, Annie, sonst kriege ich dich niemals hoch, falls sie kommen. Ich werde dir ein bisschen Englisch beibringen, zum Zeitvertreib. Das k?nnten wir ?berhaupt machen, solange wir noch hier sind. Dann bist du die Einzige, die schon ein wenig Englisch kann, wenn du wieder in die Schule gehst. Es ist gar nicht schwer. Gib mir deine Hand. Hand hei?t einfach hand und Finger finger.<<
>>Und was hei?t todm?de in Englisch, Sini?<<
>>Dead tired.<<

Meine Meinung/ Rezension:
Ein typisches "Kann man in der Schule lesen" Buch meiner Meinung nach, was aber nichts schlechtes hei?en soll. Ich hab die meisten B?cher, die in der Schule gelesen wurden, gemocht.
Kein aufregender Rei?er, die Geschichte gibt eben nur die Erfahrungen der kleinen Annie wieder und es gibt tats?chlich auch Juden, die sich erfolgreich verstecken konnten! Und im Fenster der Himmel erz?hlt von den Menschen, die sich als wahre Helden ausgezeichnet haben.. von helfenden H?nden, die unter Einsatz ihres eigenen Lebens Juden versteckt und gesch?tzt haben.
Fazit: Lesenswert. Besonders die Teenies von heute sollten es lesen.
Bewertung: Vier von F?nf Punkten
9.9.05 18:05


Die Ketzerin von Montségur - Helene L. Klöppel

Lesezeitraum:
22.08.2005 - 05.09.2005

Buchbesitz:
Stadtbibliothek

Kurzbeschreibung:
Die Inquisition zieht im 13. Jahrhundert im Namen des Papstes ihre blutige Spur durch Frankreich. In dieser grausamen Zeit begegnen sich die Katharerin Esclarmonde und der Tempelritter Bertrand. Ihre Liebe steht unter einem schlechten Stern, denn beide sind durch ein Keuschheitsgel?bde gebunden. Als Bertrand Jahre sp?ter unter Einsatz seines Lebens den legend?ren Heiligen Gral in Sicherheit bringt, trifft er Esclarmonde wieder, und sie erleben eine Liebe, die ?ber jeden Zweifel erhaben ist.

Textauszug:
Als ich mich ebenfalls erheben wollte, um die Tafel zu verlassen, hob sie abwehrend die H?nde. >>Ach Ritter, bleibt noch ein wenig, und genie?t die Unterhaltung. Ihr habt noch gar nichts Rechtes gegessen und kaum etwas getrunken!<< Und mit den Worten >>Seid gesegnet, lieber Freund. Gott gebe Euch von seinem Guten und f?hre Euch zu gutem Ende!<< reichte sie mir ihre Hand.
Nun sollte Ihr wissen, da? katharische Perfekte jede k?rperliche Ber?hrung mit Menschen anderen Geschlechtes meiden m?ssen. Mutig geworden durch diese v?llig unerwartete Geste, hielt ich ihre Hand einen Augenblick l?nger fest als ?blich. In ihren erstaunten Augen spiegelte sich das Kerzenlicht, sie hatten nun die Farbe eines warmen Tannengr?ns. Als ich ihre Hand freigab, schenkte sie mir ein winziges L?cheln und verlie? dann, mit einer kurzen Verbeugung zu ihrem Bruder hin, den Saal.

Resenzion: Ich war erst nicht so hingerissen... Das Buch liest sich zum Teil echt interessant. Was mich genervt hat waren diesen religi?sen Detailausschm?ckungen... Das interessiert mich einfach nicht und da muste ich mich qu?len weiter zu lesen. Was sich sehr sch?n lesen l?sst, ist die hinrei?ende Liebesgeschichte zwischen dem Templer Bertrand, der seine (beinah) gesamte Familie durch grausame Weise verloren hat, und der Ketzerin Esclarmonde. (Ketzer sind die Gegner der katholischen Templer gewesen).
Hat im altmodischen Sinne leider kein Happy End, aber das Ende ist trotz allem doch recht ?berraschend und un?blich.

Fazit: Lesenswert f?r Leute, die sich auch ein wenig f?r Religion begeistern k?nnen.

Bewertung: Drei von F?nf Punkten
9.9.05 18:09


Und tief in der Seele das Ferne - Katharina Ellinger


Lesezeitraum:
vom 05.09.2005 - 07.09.2005

Buchbesitzer:
Stadtbibliothek

Kurzbeschreibung:
Ende 1944 werde die Nachrichten ?ber die heranr?ckende Rote Armee immer bedrohlicher. Katharina und ihre Mutter schlie?en sich einem Fl?chtlingstreck an, kehren jedoch bald in ihre Stadt zur?ck. Die Besatzungszeit ist grausam. Doch schlimmer trifft sie die Vertreibung unter unmenschlichen Bedingungen ein Jahr sp?ter.

Textauszug:
Es waren acht G?terwagen, aber zehn Frauen und M?dchen. Wer von uns durfte gehen, wer musste bleiben? Da stellte uns einer kurzerhand in einer Reihe auf, mit dem R?cken zu den Russen. Dann brandete die Diskussion wieder auf, wir h?rten aufgeregten L?rm und Streit. Bis einer ein Kommando gab. Und schon fiel der erste Schuss. Ich war die Vierte in der Reihe und z?hlte mit. Die drei neben mir blieben stehen. Jetzt ich. Mein Herz klopfte bis zum Hals, mein Atem stockte, in meinem Bauch krallte sich etwas zusammen, die Beine zitterten.


Meine Meinung/ Rezension:
Absolut mitrei?end. Besonders mit dem Hintergedanken, dass als diese Geschichten wahr sind. Das was die kleine Katharina damals erlebt hat ist unmenschlich. Ein halbes Dutzend mal, wenn nicht mehr entkommt sie den Kugeln der Gegner nur knapp. Sehr ergreifend geschrieben.

Fazit: Wieder was dazu gelernt ?ber die Vertreibung in Schlesien.. nicht zuletzt deswegen sehr interessant, dass es meine Oma auch ?hnliches miterlebt hat.
Bewertung: Vier von F?nf Punkten
10.9.05 12:31


Mascha Rolnikaite - Ich muss erzählen. Mein Tagebuch 1941- 1945


Lesezeitraum:
vom 09.09.2005- 12.09.2005

Buchbesitzer:
Unibibliothek

Kurzbeschreibung:
Als die Deutschen am 24. Juni 1941 die litauische Hauptstadt Wilna besetzen, ist Mascha dreizehn Jahre alt. So ungeheuerlich sind die Ver?nderungen, die ihre kleine Welt urpl?tzlich zerst?ren, dass sie beschlie?t, die Ereignisse in einem Tagebuch festzuhalten. Im September kommen die Wilnaer Juden ins Ghetto, auch Mascha mit ihrer Mutter und den drei Geschwistern. Unter widrigen Umst?nden dokumentiert sie das Geschehen und wird so zur Chronistin des Wilnaer Ghettos und der Zeit danach.
Textauszug:
Beklemmende Leere. Auf den Stra?en liegen weggeworfene B?ndel.
Fenster und T?ren weit offen. Unter den F??en knirschen die Splitter zerschlagener Fensterscheiben.
Unsere Wohnung ist leer. Keiner der siebzehn Mitbewohner ist mehr da... Alle Sachen sind mit Daunen wie mit Schnee bedeckt. Die Verbrecher haben die letzten Kissen aufgeschlitzt.
Und wie soll es weitergehen? Wie bisher? Wie lange noch?

Meine Meinung/ Rezension:
Mal wieder ein sehr mitrei?endes ber?hrendes Buch. Mascha wird, als das Ghetto aufgel?st wird, von ihrer Mutter und ihren kleinen Geschwistern getrennt. Nur sie bleibt am Leben, aber was f?r ein Leben! F?r eine d?nne "Suppe" am Tag muss sie im Steinbruch schuften, ?cker bewirtschaften usw. und jeden Tag werden hunderte Mitgefangene get?tet oder sterben an Ersch?pfung. Mascha hat sich schon aufgegeben, als sie schlie?lich doch noch die Befreiung miterlebt.

Fazit:
Seh interessantes Thema. Kann man gar nicht mehr zu sagen. Plfichtlekt?re sollte das sein.
Bewertung: Vier von F?nf Punkten
13.9.05 21:25


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